Kategorien
Heilpraktiker Ausbildung

Wie gut ist die Heilpraktiker Ausbildung bei Isolde Richter wirklich?

1987 wurde die Isolde Richter Heilpraktikerschule von seiner Namensgeberin Isolde Richter in Kenzingen bei Freiburg gegründet. Und auch heute noch verhilft ihre Heilpraktikerschule jedes Jahr Menschen dabei, ihren Traumberuf als Heilpraktiker auszuüben. 

Dafür bietet die Isolde Richter Heilpraktikerschule ein zertifiziertes Fern- und Präsenzstudium für Heilpraktiker, Heilpraktiker für Psychotherapie und Tierheilpraktiker an.

Und auch an Möglichkeiten zur Weiterbildung mangelt es nicht, da die Einrichtung einen umfassenden Katalog an Seminaren anbietet.

Das Wichtigste in Kürze

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Welche Lehrgänge werden bei Isolde Richter angeboten?

Das Angebot bei Isolde Richter ist sehr umfassend. Ihre Schüler können dort nicht nur die Ausbildung zum Heilpraktiker machen, sondern auch eine Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie und für Tiere. 

Zudem gibt es ein umfangreiches Kursangebot mit Seminaren aus dem Bereich Gesundheit, alternative Heilverfahren & Prävention. 

Eines der bekanntesten Seminare ist der Kurs für Bach-Blüten Berater und auch in Sachen Homöopathie kann Ihnen Isolde Richter den ein oder anderen Kurs anbieten.

Welche unterschiedlichen Arten der Heilpraktiker Ausbildung gibt es?

Die Heilpraktikerschule Isolde Richter bietet drei Arten der Ausbildung an:

  • Heilpraktiker
  • Heilpraktiker Psychotherapie
  • Tierheilpraktiker

Dabei können Sie zwischen einem Fernstudium oder einem Präsenzstudium in Kenzingen bei Freiburg wählen. 

Die Fernschule können Sie sich entweder individuell gestalten oder Sie besuchen eine Online-Abendschule, in der Sie einmal pro Woche für drei Stunden im virtuellen Klassenverband lernen.

Auch das individuelle Fernstudium wird regelmäßig durch interaktive Live-Schulungen begleitet.

Wenn Sie sich für die Vor-Ort Schule in Kenzingen entscheiden, können Sie entweder einen Kompaktkurs oder einen Intensivkur besuchen.

Der Kompaktkurs besteht aus 2 Teilen: Jeden Dienstagabend gibt es 3 Stunden Präsenzunterricht. An einem weiteren, festgelegten Tag in der Woche lernen Sie zusätzlich mit anderen Mitschülern zu vorgegebenen Zeiten und Lernmethoden.

Der Intensivkurs richtet sich an Studenten die nicht aus der Region kommen oder die Ausbildung berufsbegleitend absolvieren, da er nur einmal im Monat am Wochenende stattfindet.

Reizdarm online Test

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Wie lange dauert die Ausbildung?

In der Regel dauert die Heilpraktiker Ausbildung bei Isolde Richter um die zwei Jahre. Sollten Sie sich für einen Intensivkurs entscheiden, können Sie die Ausbildung bereits nach einem Jahr beenden.

Und sollten Sie sich für die individuelle Fernschule entscheiden, können Sie sich bis zu drei Jahren Zeit lassen.

Was kostet die Heilpraktiker Ausbildung bei Isolde Richter?

Heilpraktiker Ausbildung Kosten

Die Kosten der Ausbildung an der Heilpraktikerschule Isolde Richter setzen sich stets aus einer Grundgebühr für die Ausbildung selbst und optionalen Zusatzleistungen zusammen.

Zu diesen Zusatzleistungen gehören der Versand oder die Mitnahme von Lernskripten (560 €) und das E-Learning Paket (1.998 €).

Für die Fernschule (Individuell und Online-Abendschule) zahlen sie 2.998 €. Die Kosten für die Vor-Ort Schule liegen bei 2.998 € und 2.400 € für den Intensivkurs (Tagesschule monatlich).

Was sagen Erfahrungsberichte über die Ausbildung bei Isolde Richter?

Das Netz ist voll von positiven Erfahrungsberichten über die Ausbildung bei Isolde Richter. Ihre Studenten loben die gute Betreuung so wie das hohe Maß an Flexibilität während der Ausbildung.

Sie fühlen sich ernst genommen und loben besonders die Fähigkeit der Dozenten, auch komplizierte Zusammenhänge anschaulich zu verdeutlichen.

Zusammenfassend bleibt also nur zu sagen – Daumen hoch für Isolde Richter.

Gerade wenn es um die Ausbildung zum Heilpraktiker geht, gibt es viele schwarze Schafe auf dem Markt. Daher sollten Sie sich nicht von fadenscheinigen Angeboten oder günstigen Preisen locken lassen, sondern auf etablierte Anbieter wie Isolde Richter setzen.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Fazit: Ausbildungen an der Isolde Richter Heilpraktikerschule empfehlenswert

Die Isolde Richter Heilpraktikerschule gehört mit ihren 30 Jahren zwar nicht zu den ältesten, dafür aber zu einer der beliebtesten Heilpraktikerschulen Deutschlands.

Sie bietet ein hohes Maß an Flexibilität für Ihre Studenten und ist auch preislich konkurrenzfähig. Außerdem beeindruckt Sie mit einem weitreichenden Kursangebot über die Grundkurse hinaus. 

Heilpraktiker-Ausbildung

Gudrun Schulz

Hat die Initiative homeopathyactiontrust.org gestartet

Frau Schulz hat die Initiative „homeopathyactiontrust.org“ ins Leben gerufen. Sie, externe Ärzte und Homöopathen freuen sich auf Ihre Fragen, Anregungen und Kommentare an info[at]homeopathyactiontrust.org

Kategorien
Heilpraktiker Ausbildung

Wie gut ist die Heilpraktiker Ausbildung bei Paracelsus wirklich?

Eine der größten und renommiertesten Schulen für Heilpraktiker in Europa ist Paracelsus. Die Paracelsus-Heilpraktikerschulen sind in ganz Deutschland verteilt und helfen Menschen seit mehr als 42 Jahren dabei, Ihren Traum von der Heilpraktikerausbildung zu erfüllen.

Die Frage ist nur, ob die Ausbildung wirklich hält was sie verspricht?

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Was für Lehrgänge werden von Paracelsus angeboten?

Paracelsus bietet im wesentlichen fünf verschiedene Berufsausbildungen an, die allesamt dem Bereich Gesundheit, alternative Heilverfahren & Prävention angehören:

  • Heilpraktiker/-in
  • Osteopath/-in
  • Heilpraktiker für Psychotherapie
  • Tierheilpraktiker/-in
  • Wellnesstrainer/-in

Welche Arten der Ausbildung gibt es?

Die beliebteste Berufsausbildung bei Paracelsus ist die Ausbildung zum Heilpraktiker. Diese wird von Menschen mit unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Hintergründen absolviert.

Um den Studenten ein wenig entgegenzukommen, bietet Paracelsus daher verschiedene Varianten der Ausbildung an, die sich mit den zeitlichen Einschränkungen der Studenten vereinbaren lassen. 

Insgesamt gibt es 9 Studienvarianten:

  • Vollzeitstudium
  • Qualifiziertes Vollzeitstudium (Kombination HP mit einem weiteren Lehrgang)
  • Tagesstudium
  • Abendstudium
  • Wochenendstudium
  • Verkürztes Intensivstudium
  • Heim-Kombistudium
  • Kompaktstudium
  • Praktische Naturheilkunde
Art der AusbildungDauer & Kosten
Vollzeitstudium18 Monate: 7.578 €
24 Monate: 8.611 €
Qualifiziertes Vollzeitstudium30 Monate
Mit Psychotherapie: 11.539 €
Mit Osteopathie: 15.032 €
Tagesstudium18 Monate: 5.792 €
24 Monate: 6.581 €
Abendstudium18 Monate: 3.870 €
24 Monate: 4.398 €
Wochenendstudium18 Monate: 3.870 €
24 Monate: 4.398 €
Verkürztes Intensivstudium14 Monate
8.611 €
Heim-KombistudiumIndividuelle Dauer
3.079 €
KompaktstudiumZwischen 8 und 12 Monate
3.849 €
Praktische Naturheilkunde24 Monate
4.024 €
Stand: Mai 2020
  • Das Vollzeitstudium beinhaltet eine klassische Ausbildung zum Heilpraktiker und dauert zwischen 18 und 24 Monate. Der Unterricht findet viermal die Woche für vier Stunden statt.
  • Das Qualifizierte Vollzeitstudium verbindet ein klassisches Vollzeitstudium zum Heilpraktiker mit einer weiteren Ausbildung – entweder zum Psychotherapeuten oder zum Osteopathen – und dauert 30 Monate.

    Der Unterricht findet dabei Montags bis Freitags für je vier Stunden statt.
  • Das Tagesstudium richtet sich an Teilzeitbeschäftigte und Mütter dauert 18 bis 24 Monate. Dabei findet der Unterricht zweimal die Woche vormittags statt.
  • Das Abendstudium richtet sich an Berufstätige und dauert 18 bis 24 Monate. Der Unterricht findet zweimal wöchentlich von 19:00 bis 21:30 Uhr statt.  
  • Das Wochenendstudium ist ebenfalls für Berufstätige gedacht und findet in der Regel an Samstagen statt. Die Dauer beträgt ebenfalls 18 bis 24 Monate.
  • Das verkürzte Intensivstudium richtet sich an Menschen, die schneller mit dem Studium durchkommen wollen. Diese können dann 14 Monate lang alle oben genannten Studienvarianten besuchen.
  • Das Heim-Kombistudium richtet sich an Menschen, denen der Weg zum Präsenzunterricht zu aufwändig ist. Die Dauer richtet sich nach der eigenen Lerngeschwindigkeit.
  • Das Kompaktstudium richtet sich an Menschen mit medizinischen Vorkenntnissen, die bereits im Gesundheitswesen tätig sind und dauert zwischen 8 und 12 Monate.
  • Die Variante praktische Naturheilkunde richtet sich an Menschen, denen eine praxisnahe Ausbildung wichtig ist. Der Unterricht findet in der Regel Freitags und Sonntags statt und dauert 24 Monate.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Um eine Ausbildung zum Heilpraktiker bei Paracelsus absolvieren zu können, müssen Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Mindestalter für Kursteilnahme 18 Jahre
  • Mindestalter für Erlaubniserteilung 25 Jahre
  • amtliches Gesundheitszeugnis, welches bestätigt, dass Sie nicht an einer chronisch ansteckenden Krankheit leiden
  • amtliches Führungszeugnis, nicht älter als 3 Monate
  • Deutsch, sicher genug um dem Kurs zu folgen

Was kostet die Heilpraktiker Ausbildung bei Paracelsus?

Heilpraktiker Ausbildung Kosten


Die Kosten für eine Heilpraktiker Ausbildung bei Paracelsus unterscheiden sich je nach Studienart und Dauer.

In der Regel liegt der Preis zwischen 3.000 € und 9.000 €. Sollten Sie sich jedoch für ein qualifiziertes Vollzeitstudium entscheiden, können die Kosten bis zu 15.000 € betragen.

  • Vollzeitstudium (18 Monate: 7.578 €, 24 Monate: 8.611 €) 
  • Qualifiziertes Vollzeitstudium (mit Psychotherapie: 11.539 €, mit Osteopathie: 15.032 €)
  • Tagesstudium (18 Monate: 5.792 €, 24 Monate: 6.581 €)
  • Abendstudium (18 Monate: 3.870 €, 24 Monate: 4.398 €)
  • Wochenendstudium (18 Monate: 3.870 €, 24 Monate: 4.398 €)
  • Verkürztes Intensivstudium (8.611 €)
  • Heim-Kombistudium (3.079 €)
  • Kompaktstudium (3.849 €)
  • Praktische Naturheilkunde (4.024 €)

Gibt es Förderungsmöglichkeiten für die Heilpraktiker Ausbildung?

Es gibt verschiedene staatliche Förderprogramme, die Sie unter bestimmten Voraussetzungen für Ihre Heilpraktiker Ausbildung bei Paracelsus in Anspruch nehmen können

Zunächst einmal gibt es den sogenannten Bildungsgutschein. Wenn Sie arbeitslos sind oder Ihnen künftig Arbeitslosigkeit droht, können Sie den Bildungsgutschein für die Finanzierung der Heilpraktikerausbildung in Anspruch nehmen.

Da es sich hierbei um ein Förderprogramm des Arbeitsamtes handelt, müssen Sie den Bildungsgutschein auch dort beantragen.

Des Weiteren kann Ihre Ausbildung mit bis zu 500€ Bildungsprämie durch den EU-Sozialfond gefördert werden, sofern Sie den Voraussetzungen entsprechen sollten.

Die Bildungsprämie soll dabei helfen Erwerbstätigen mit geringem EInkommen die Teilhabe am Lebenslangen Lernen zu erleichtern.

Informieren Sie sich unter bildungspraemie.info, ob Sie für die Bildungsprämie in Frage kommen.

Und denken Sie unbedingt daran, dass Sie die Heilpraktiker Ausbildung auch von Ihrer Steuer unter Werbungskosten oder Sonderkosten absetzen können.

Was sagen Erfahrungsberichte über die Ausbildung bei Paracelsus?

Paracelsus ist eine der ältesten Heilpraktikerschulen in Deutschland. Dementsprechend werden Sie im Netz zahlreiche sehr gute bis sehr schlechte Bewerbungen finden.

Gerade bei den negativen Bewertungen sollten Sie sich zwei Dinge vor Augen halten: Zum einen sind Menschen, die schlechte Erfahrungen machen, um einiges geneigter Ihre Erfahrung zu teilen.

Zum anderen sind die negativen Erfahrungen, die andere Studenten mit Paracelsus machen, nicht zwangsläufig für Sie relevant. 

Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie sich am besten ein einziges Bild.

Paracelsus ist sicher nicht ohne Grund seit 42 Jahren die Nummer 1 im Markt.

Fazit: Paracelsus Heilpraktikerschule ist empfehlenswert

Paracelsus ist eine etablierte Heilpraktikerschule mit vielen Jahren an Erfahrung. Kaum eine andere Einrichtungen bietet solch eine Flexibilität in der Gestaltung der Ausbildung und eine solch umfangreiche Betreuung.

Auch wenn die Preise ein wenig über dem Durchschnitt liegen – Paracelsus ist nicht ohne Grund die seit 42 Jahren die Nummer 1 im Markt.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Heilpraktiker-Ausbildung

Gudrun Schulz

Hat die Initiative homeopathyactiontrust.org gestartet

Frau Schulz hat die Initiative „homeopathyactiontrust.org“ ins Leben gerufen. Sie, externe Ärzte und Homöopathen freuen sich auf Ihre Fragen, Anregungen und Kommentare an info[at]homeopathyactiontrust.org

Kategorien
Heilpraktiker Ausbildung

Was darf die Heilpraktiker Ausbildung kosten?

Eine Ausbildung zum Heilpraktiker ist nicht so günstig, wie manch einer vermuten würde. Da Sie in der Ausbildung jedoch die Grundlagen ihrer späteren beruflichen Existenz erlernen, kann man die Kosten als gutes Investment verbuchen. 

Dennoch sollten Sie nicht gleich jedem Institut vertrauen, welches eine Heilpraktikerausbildung anbieten.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Da es in Deutschland keine Vorschriften dafür gibt, wer eine Heilpraktikerausbildung unter welchen Voraussetzungen anbieten kann, gibt es ziemlich viele schwarze Schafe auf dem Markt.

Diese werden versuchen Ihnen das Geld aus der Tasche zu saugen, daher sollten Sie gerade bei den Kosten der Ausbildung unbedingt darauf achten, ob Sie ihren Preis auch wert ist.

Kosten in Abhängigkeit zu den Vorkenntnissen

Wie viel eine Ausbildung kosten sollte, hängt im wesentlichen von zwei Faktoren ab: Ihren Vorkenntnissen und der Art der Ausbildung, für die Sie sich entscheiden. Besitzen Sie bereits medizinische Vorkenntnisse, ist die Dauer in der Regel kürzer und die Kosten somit geringer.

Und da einige Institutionen neben dem Vollzeitstudium auch noch die Möglichkeit zum Fern-, Abend- oder Wochenendstudium anbieten, können sich die Preise auch hier unterscheiden.

An den meisten Heilpraktikerschulen werden Sie zwischen 3.000 und 4.000 € für eine Ausbildung zum Heilpraktiker zahlen.

Zusatzausbildungen zum Psychotherapeuten (HP) sind etwas günstiger, da diese Vorkenntnisse voraussetzen und nur zur Weiterbildung dienen. 

Liegen die Kosten deutlich über 4.000 € sollten hellhörig werden und sich mit der Qualität der Heilpraktikerschule auseinandersetzen.

Denn unter den schwarzen Schafen gibt es auch ein paar wenige etablierte Einrichtungen, deren überdurchschnittliche Preise durchaus gerechtfertigt sind. Ein Beispiel hierfür ist die Heilpraktikerschule Paracelsus.

Folgend finden Sie ein paar Richtwerte, die Ihnen dabei helfen sollen einzuschätzen, ob die Kosten für die Ausbildung an der Heilpraktikerschule Ihrer Wahl im Rahmen liegen.

Ausbildungsformen und Kosten

InstitutAusbildung
SGD DarmstadtHeilpraktiker/-in – Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung
Dauer: 20 Monate
Aufwand: 8 bis 10 Stunden pro Woche
Studiengebühr: ab 130 € pro Monat
Hamburger Akademie für FernstudienHeilpraktiker-/in – Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung
Dauer: 20 Monate
Aufwand: 8-10 Stunden pro Woche
Studiengebühr monatlich: 155 €
Studiengebühr: 3.100 €
Fernakademie KlettStudiengebühr gesamt: 2.535 €
Heilpraktiker-/in – Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung
Dauer: 20 Monate
Aufwand: 8-10 Stunden pro Woche
Studiengebühr monatlich: 155 €
Studiengebühr: 3.100 €
ILSHeilpraktiker-/in – Vorbereitung auf die amtsärztliche Überprüfung
Dauer: 20 Monate
Aufwand: 8-10 Stunden pro Woche
Studiengebühr monatlich: 155 €
Studiengebühr: 3.100 €
ParacelsusHeilpraktiker-/in – Vollzeitstudium
Dauer: 18 Monate
Aufwand: 16 Stunden pro Woche
Studiengebühr monatlich: 402 €
Studiengebühr: 7.578 €

Heilpraktiker-Vollzeit und Ausbildung Psychotherapie (Qualifiziertes Vollzeitstudium)
Dauer: 24 Monate
Aufwand: 16 Stunden pro Woche
Studiengebühr monatlich: 549 €
Studiengebühr: 11.539 €

Lehrmaterialien kosten zusätzliches Geld


Eine seriöse Heilpraktikerschule sollte Ihnen Unterrichtsskripte und Zusammenfassungen zur Verfügung stellen, mit denen Sie den Unterrichtsstoff selbständig nacharbeiten können.

Die Zusammenfassungen alleine werden jedoch kaum ausreichen, um Sie auf die Abschlussprüfung vorzubereiten. Daher stellen Ihnen einige Institute zusätzlich Lehrfilme und Fachliteratur in einer internen Bibliothek zu Verfügung.

Zudem empfehlen die meisten Heilpraktikerschulen den Kauf von Lehrbüchern, um den im Unterricht behandelten Stoff vertiefen zu können.

Da medizinische Fachbücher nicht gerade günstig ist, sollten Sie darüber nachdenken, diese gebraucht zu kaufen. In der Regel können Sie mit Preisen von 50 € bis 100 € pro Buch rechnen.

Achtung! Prüfungsgebühr nicht vergessen!

Ein weiterer Kostenpunkt mit dem viele Heilpraktikeranwärter nicht rechnen, da die Institute diesen gerne auslassen, ist die Prüfungsgebühr.

Die bundesweit einheitliche Prüfung wird beim Gesundheitsamt abgelegt und Ihnen dort auch in Rechnung gestellt. Die Gebühren für die Prüfung sind also nicht im Preis für die Ausbildung mit enthalten. 

Da die Gebühren für Prüfung von jedem Gesundheitsamt selbst festgelegt wird, ist es schwierig konkrete Aussagen über ihre Höhe zu machen.

Aus den Erfahrungen von ehemaligen Anwärtern lässt sich jedoch feststellen, dass die Gebühren im Schnitt irgendwo zwischen 300 und 600 € liegen.

Informieren Sie sich am besten beim Gesundheitsamt in Ihrer Region über die Höhe der Kosten.

Übrigens: Sollten Sie den ersten Teil der Prüfung nicht bestehen, müssen Sie nicht die vollständige Prüfungsgebühr zahlen, sondern lediglich einen Anteil.

Förderungsmöglichkeiten

Heilpraktikerausbildung kosten

Die Gesamtkosten für eine Heilpraktikerausbildung können auf den ersten Blick gewaltig wirken. Lassen Sie sich davon aber nicht abschrecken und überlegen Sie sich lieber, ob Sie diese wirklich alleine tragen müssen. 

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie vielleicht  eine der verschiedenen Fördermöglichkeiten beziehen, die entweder einen Teil der Ausbildungskosten übernehmen oder Ihnen einen Kredit gewähren.

Im folgenden haben wir Ihnen eine Übersicht über die verschiedenen Fördermöglichkeit erstellt, damit Sie überprüfen können, ob Sie den Kriterien für eine Förderung entsprechen.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Bildungsgutschein

Sie sind arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht? Und haben zudem bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung oder mindestens 3 Jahre Berufspraxis? Dann haben Sie möglicherweise einen Anspruch auf einen Bildungsgutschein.

Beim Bildungsgutschein handelt es sich um eine Fördermaßnahme der Arbeitsagentur. Ein Sachbearbeiter entscheidet nach einem individuellen Beratungsgespräch, ob Sie den Bildungsgutschein für die Finanzierung Ihrer Heilpraktikerausbildung in Anspruch nehmen können.

Daher sollten Sie sich vor dem Beratungsgespräch gute Argumente zurechtlegen, warum der Staat gerade Ihre Ausbildung zum Heilpraktiker bezuschussen sollte.

Gut kommt es immer, wenn Sie einen Businessplan für Ihr Ihre künftige Tätigkeit vorlegen können. Und Sie sollten Ihren beruflichen Wechsel sehr gut begründen können.

Begabtenförderung

Sie sind nicht älter als 25 Jahre und haben einen guten Abschluss einer Berufsausbildung im medizinischen oder pflegerischen Bereich? Dann kommen Sie eventuell für die Begabtenförderung in Frage.

Die Begabtenförderung ist ein Stipendienprogramm der Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) und fördert besonders vielversprechende junge Teilnehmer von Aufstiegsfortbildungen.

In der Regel richtet sich das Programm an Teilnehmer unter 25 Jahre, in Ausnahmefällen kann die Altersgrenze jedoch auch auf 27 Jahre angehoben werden.

Sollten Sie Ihre Ausbildung bei der Industrie- und Handelskammer abgelegt haben, läuft die Bewerbung für das Förderprogramm über diese. Sollten Sie einen bundesgesetzlich geregelten Beruf erlernt haben, bewerben Sie sich direkt über die SBB.

Bildungskredit

Sie sind ein Bafög-berechtigter Schüler oder Student in einer fortgeschrittenen Ausbildung (ungleich Erstausbildung)? Dann können Sie einen staatlichen Bildungskredit in Höhe von 100 bis 300 € monatlich beantragen. 

Dafür muss Ihre Heilpraktikerschule jedoch im Register für Bafög-förderungsfähige Schulen eingetragen sein, was in der Regel nur bei wenigen Einrichtungen der Fall ist.

Informieren Sie sich am besten vor Beginn Ihrer Ausbildung, ob Sie Ihre Heilpraktikerschule der Wahl für den Bildungskredit qualifiziert.

Weitere Informationen zur Antragsstellung finden Sie beim Bundesverwaltungsamt.

WeGebAU

Sie sind momentan ein gering qualifizierter Mitarbeiter ab 45 Jahren und arbeiten in einem kleinen oder mittelständischen Unternehmen?

Dann können Sie bei der Arbeitsagentur eine Kostenübernahme von bis zu 75 % der Heilpraktikerausbildung beantragen.

Die restlichen Kosten tragen entweder Sie selbst, oder ihr Arbeitgeber, wenn sich dieser dazu bereit erklärt. 

Sollten die oben genannten Kriterien auf Sie zutreffen, obwohl Sie noch keine 45 Jahre alt sind, kann die Arbeitsagentur gegebenenfalls bis zu 50 % der Weiterbildungsgebühren übernehmen.

Informieren Sie sich am besten direkt bei der Bundesagentur für Arbeit.

Weiterbildungssparen

Sie erhalten eine staatlich geförderte Sparzulage? Dann können Sie von Ihrem angesparten Geld die Heilpraktikerausbildung finanzieren – selbst dann, wenn die Sperrfrist noch nicht abgelaufen ist. 

Kontaktieren Sie dafür eine der bundesweiten Beratungsstellen, die sie über eine geeignete Weiterbildung beraten kann. Die finanziellen Angelegenheiten werden dann mit Ihrem Finanzdienstleister zusammen geregelt. Informieren können Sie sich auch auf bildungspraemie.info.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Rehabilitationsförderung

Sie leben mit einer Behinderung oder sind von einer Behinderung bedroht und wollen zurück auf den Arbeitsmarkt? Dann können Sie einen Antrag auf “Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben” bei der Arbeitsagentur beantragen.

Die Rehabilitätsförderung hilft Menschen mit Behinderung bei der (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt. Ob sie für die Förderung in Frage kommen, muss ein Berater der Arbeitsagentur entscheiden.

Ist dies der Fall, wird die Arbeitsagentur die Kosten für Ihre Heilpraktikerausbildung übernehmen.

Förderprogramme der Bundesländer 

Nicht nur der Bund und die lokalen Arbeitsagenturen bieten Förderprogramme an – auch einzelne Bundesländer bieten Unterstützung bei Fortbildungsmaßnahmen an. Sieben der sechzehn Bundesländer bieten die folgenden Förderprogramme an:

Informieren Sie sich auf den entsprechenden Seiten über die Konditionen und Voraussetzungen.

Kann ich die Kosten absetzen?

Ja, Sie können die Kosten für Ihre Heilpraktikerausbildung von der Steuer absetzen. Einmalig können Sie bis zu 6.000 € im Jahr für die Ausbildung als Sonderkosten absetzen oder diese über mehrere Jahre hinweg unter Werbekosten verteilen.

Sollten Sie sich dafür entscheiden, die Kosten für die Ausbildung unter Sonderkosten zu veranschlagen, müssen Sie das Finanzamt davon überzeugen, dass es sich bei Ihrer Heilpraktikerausbildung um eine wirkliche Berufsausbildung handelt.

Einfacher ist es, wenn Sie die Ausbildungskosten als Werbungskosten geltend machen. Denn für die Werbungskosten gibt es keine Beschränkung in der Höhe und es wird Sie auch niemand dazu befragen, ob Sie planen mit Ihrer erlernten Tätigkeit einen Gewinn zu erzielen.

Fazit zu den Kosten einer Heilpraktiker Ausbildung

Die Ausbildung zum Heilpraktiker ist kein Zuckerschlecken – auch nicht wenn es um die Kosten geht. Wie Sie sehen, gibt es jedoch einige Möglichkeiten um sich Zuschüsse und steuerliche Vorteile zu sichern.

Wir möchten Ihnen noch einmal ans Herz legen, sich gründlich über verschiedene Heilpraktikerausbildungen zu informieren.

Da draußen gibt es viele schwarze Schafe, die Ihnen eine gute Ausbildung versprechen, aber im Endeffekt nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Heilpraktiker-Ausbildung

Gudrun Schulz

Hat die Initiative homeopathyactiontrust.org gestartet

Frau Schulz hat die Initiative „homeopathyactiontrust.org“ ins Leben gerufen. Sie, externe Ärzte und Homöopathen freuen sich auf Ihre Fragen, Anregungen und Kommentare an info[at]homeopathyactiontrust.org

Kategorien
Heilpraktiker Ausbildung

Das macht eine gute Heilpraktiker Ausbildung aus

Die Naturheilkunde erfreut sich aktuell wieder größerer Beliebtheit – ebenso wie die Ausbildung zum Heilpraktiker. Dementsprechend ist es wenig überraschend, dass es in Deutschland viele Institute und Heilpraktikerschulen gibt, die eine solche Ausbildung anbieten.

Zunächst einmal sollte ein jeder Interessent wissen, dass es sich bei der Ausbildung zum Heilpraktiker um keine staatlich anerkannte Ausbildung handelt.

Das bedeutet zum einen, dass die Heilpraktikeranwärter die Kosten der Ausbildung selbst tragen, und zum anderen, dass es keine gesetzliche Vorgaben für Institute gibt, die eine solche Ausbildung anbieten.

Es kann also praktisch jeder eine Heilpraktikerausbildung anbieten, das ist aus zwei Gründen problematisch: Zum einen soll die Ausbildung die Heilpraktiker auf ihren späteren Beruf vorbereiten. und zum anderen muss jeder Heilpraktiker seit 2018 eine bundesweit einheitliche Prüfung bestehen, um praktizieren zu dürfen. Auf diese Prüfung sollte die Ausbildung ebenfalls vorbereiten.

Durch das fehlen bundesweiter Regularien für Anbieter von Heilpraktikerausbildungen ist das leider nicht immer der Fall.

Im Folgenden werden wir Ihnen erklären, wie Sie eine seriöse Heilpraktikerschule erkennen, die sie gut auf die Prüfung und den späteren Beruf vorbereitet.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Auf die Dauer achten

Ein erstes Kriterium für eine gute Heilpraktikerausbildung ist eine angemessene Länge. Diese kann je nach Vorwissen und Art der Ausbildung variieren.

Jedoch sollten Sie sich stets vor Augen führen, dass Sie während der Ausbildung die Grundlagen für Ihren späteren Beruf erlernen werden. Seien Sie daher misstrauisch gegenüber Kursen die kurz erscheinen.

Damit Sie sich ein Bild davon machen können, wie viel Zeit eine professionelle Ausbildung in Anspruch nehmen sollte, haben wir hier die Dauer und Art der von Paracelsus angebotenen Ausbildungen zusammengefasst.

Bei Paracelsus handelt es sich um eine der bekanntesten Heilpraktikerschulen in Deutschland. Daher helfen die dort angegebenen Eckdaten beim Vergleichen anderer Angebote.

AusbildungsartDauer
Vollzeitstudium18 oder 24 Monate
Tagesstudium18 oder 24 Monate
Abendstudium18 oder 24 Monate
Wochenendstudium18 oder 24 Monate
Intensivstudium14 Monate
FernstudiumIndividuell
Kompaktstudium8-12 Monate

Paracelsus bietet verschiedene Arten an Ausbildungen an, die zu den Lebensumständen seiner Studenten passen und etwaige Vorkenntnisse berücksichtigen. So bietet Paracelsus z. B. ein reguläres Vollzeitstudium an, aber auch ein Tages- oder Abendstudium für berufstätige Menschen und Eltern.

Zudem gibt es ein Wochenendstudium und sogar ein Heim-Kombistudium, welches den Menschen entgegen kommen soll, für die der Präsenzunterricht zu aufwändig ist.

Je nach Form des Studiums dauert eine Ausbildung zum Heilpraktiker mit Paracelsus für Menschen ohne Vorkenntnisse zwischen 18 und 24 Monate.

Wenn Sie sich für ein qualifiziertes Vollzeitstudium entscheiden, welches die Heilpraktiker Ausbildung mit einer weiteren Ausbildung zum Osteopathen oder Psychotherapeut verbindet, können es sogar bis zu 30 Monate sein.

Lediglich Menschen mit Vorkenntnissen im medizinischen Bereich, wie z. B. Ärzte, können ein Kompaktstudium auswählen, welches zwischen 8 und 12 Monaten dauert.

In der Regel gilt also: Wer Vorkenntnisse mitbringt, wird schneller fertig. Sollten Sie jedoch keine Vorkenntnisse mitbringen, müssen Sie mindestens anderthalb Jahre einplanen.

Die Inhalte der Heilpraktiker Ausbildung haben sich geändert

Bei der Wahl eines geeigneten Kurses zur Heilpraktikerausbildung sollten Sie ebenfalls darauf achten, dass der von Ihnen ausgewählte Kurs auch wirklich alle Inhalte deckt, die in der Prüfung abgefragt werden.

Denn seit 2018 gilt die Heilpraktikerüberprüfungsleitlinie der Bundesregierung. Diese gibt die bundesweit einheitlichen Vorgaben zur formellen und inhaltlichen Gestaltung der Überprüfung von Heilpraktikern vor.

Zuvor galt bei der Überprüfung von Heilpraktikeranwärtern lediglich der Grundsatz der Gefahrenabwehr. Eine naturheilkundliche Fachprüfung am Ende der Ausbildung sollte lediglich verhindern, dass ein ungeeigneter Heilpraktiker die Bevölkerung gefährdet.

Jedoch stellte diese keine Überprüfung der eigentliche Fachqualifikation des Heilpraktikers dar.

Das Fehlen einer bundesweiten Leitlinie führte jedoch dazu, dass, überspitzt gesagt, so ziemlich jeder zum Heilpraktiker ernannt werden konnte.

Es kam vermehrt zu Protesten aus fachmedizinischen Kreisen und schlussendlich zu einer Überarbeitung der Gesetzeslage.

Die neue Leitlinie ist ein Schritt in die richtige Richtung, da Sie von den Heilpraktikeranwärtern nun fordert, dass diese in der Lage sind “eine vollständige und umfassende Anamnese einschließlich eines psychopathologischen Befundes zu erheben”. 

Bevor Sie sich für eine Heilpraktikerschule entscheiden, müssen Sie sich daher mit den Anforderungen der Prüfung auseinander setzen und sichergehen, dass das von Ihnen gewählte Institut diese in ihrem Curriculum behandelt.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Wer billig kauft, kauft zweimal

Die Heilpraktikerausbildung kein Zuckerschlecken – auch nicht aus finanzieller Sicht. Heilpraktiker ist kein klassischer Ausbildungsberuf, dementsprechend muss ein jeder Anwärter die Kosten seiner Ausbildung auch selbst tragen. 

Nur in ganz seltenen Fällen übernimmt das Arbeitsamt einen Teil der Kosten oder bezuschusst den Lebensunterhalt während der Ausbildung.

In der Regel können Sie jedoch davon ausgehen, dass Sie diese selbst tragen werden. Dementsprechend ist es nicht unerheblich, wie viel eine solche Ausbildung eigentlich kostet.

Im Allgemeinen gibt es verschiedene Kostenpunkte, aus denen sich die Kosten für die gesamte Ausbildung zusammen setzen:

  • Die Kosten der Ausbildung, die Kosten für das Lehrmaterial, die Prüfungsgebühr und zusätzliche Kosten (wie z. B. das Absolvieren eines Erste-Hilfe Kurses).
  • Die Kosten der eigentlichen Ausbildung variieren je nach Form des Kurses und den individuellen Vorkenntnissen, aber auch je nach Anbieter.

In der Regel liegen die Kosten für einen vollständigen Lehrgang ohne Vorkenntnisse zwischen 4.000 und 6.000 €.

Sollten sie bereits Vorkenntnisse besitzen und benötigen Sie daher nur einen Basiskurs, können sich die Kosten auf 3.000 bis 4.000 € reduzieren

Sollten Sie sich für einen Intensivkurs entscheiden, der die Inhalte der Ausbildung komprimiert in wenigen Wochen behandelt, liegen die Kosten bei etwa 1.000 bis 1.500 € die Woche.

Sie sollten hier mit mindestens 4 Wochen Intensivkurs rechnen und sich vor Augen halten, dass ein Intensivkurs nicht immer sinnvoll ist. 

Einige Institute bieten auch Online-Schulungen an. Diese können entweder in Gänze von zu Hause aus belegt werden oder erfordern nur wenige Präsenzstunden.

Je nach Institut und Intensität des Kurses kosten diese um die 1.000 € (auch wenn die Preise hier stark variieren). Jedoch müssen Sie mit weiteren 400 € rechnen, wenn Sie einen speziellen Online-Prüfungstrainingskurs dazu buchen.

Die hier genannten Angaben sollen lediglich eine Idee davon vermitteln, welche Summen Sie für eine Ausbildung zum Heilpraktiker nachdenken sollten. Da die einzelnen Preise je nach Institut und Kursangebot jedoch variieren können, sollten Sie sich verschiedene Angeboten von verschiedenen Instituten einholen

Auch wenn die Kosten anfangs hoch erscheinen mögen, sollten Sie sich stets vor Augen halten, dass eine fundierte Ausbildung die Grundlage für Ihren Beruf ist. Achten Sie daher nicht nur auf die Kosten, sondern auch auf die Qualität der Ausbildung.

Lehrmaterialien kosten zusätzliches Geld

Die meisten Heilpraktikerschulen werden Ihnen Unterrichtsskripte und Zusammenfassungen zur Verfügung stellen, damit sie den Unterrichtsstoff wiederholen und nacharbeiten können.. 

Sie sollten bei der Auswahl eines Institutes jedoch auch abwägen, welche zusätzlichen Lernmaterialien Ihnen über die Unterrichtsskripte hinaus zur Verfügung gestellt werden. Schließen zahlen Sie nicht gerade wenig für diese Ausbildung.

Manche Institute bieten zum Beispiel interne Bibliotheken mit Fachliteratur und Lehrfilmen an, die Sie in der Vorbereitung auf die Prüfung unterstützen werden.

Die meisten Ausbildungseinrichtungen empfehlen zudem den Kauf von Lehrbüchern. Die Kosten hierfür tragen Sie selbst. Da medizinische Fachbücher oft kostspielig sein können, bietet der Kauf von gebrauchten Lehrbüchern eine gute Alternative. Pro Buch sollten Sie mit Preisen zwischen 50 und 100 € rechnen.

Reizdarm online Test

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Die Prüfungsgebühren nicht vergessen!

Ein weitere Kostenpunkt, den viele Institute bewusst verschweigen, ist die eigentliche Prüfung zum Heilpraktiker selbst. Diese muss beim Gesundheitsamt abgelegt werden. Sie zahlen dort nicht nur eine Gebühr um die Prüfung ablegen zu dürfen, sondern auch eine Gebühr für die Erlaubniserteilung (zur Praktizierung) nach bestandener Prüfung.

Die Gebühr für die Prüfung legt jedes Gesundheitsamt selbst fest. Daher können sich die Gebühren je nach Region stark voneinander unterscheiden.

In der Regel sollten Sie jedoch irgendwo zwischen 300 und 600 € liegen. Erkundigen Sie sich am besten bei dem Gesundheitsamt in Ihrer Region nach den Kosten für die Prüfung.

Die Prüfung selbst besteht aus mehreren Teilen. Begonnen wird mit einer schriftlichen Prüfung. Sollten Sie diese nicht bestehen, müssen Sie den restlichen Teil der Prüfung nicht mehr zahlen.

Ob Sie die Gebühren vor oder nach der Prüfung bezahlen müssen, ist ebenfalls von Amt zu Amt verschieden. In manchen Fällen müssen Sie die Gebühren bereits einen Monat vor der Prüfung überwiesen haben.

In anderen Fällen stellt Ihnen das Gesundheitsamt nach dem Ablegen der Prüfung eine Rechnung.

Gibt es zur Ausbildung Erfahrungsberichte im Netz?

Eine seriöse Heilpraktikerschule erkennen Sie daran, dass es sowohl positive als auch negative Erfahrungen und Bewertungen im Internet gibt.

Dabei sollten natürlich die positiven Erfahrungen überwiegen. Gibt es allerdings nur ein paar wenige, ausschließlich positive Erfahrungsberichte, dann stellt sich die Frage, ob diese nicht vielleicht gefälscht wurden.

Ein gutes Portal, auf welchem Sie nach Erfahrungen mit verschiedenen Heilpraktikerschulen suchen können, ist Fernstudiumcheck.de. Dort finden SIe Bewertungen und Erfahrungen über verschiedene Institute und den dort angebotenen Ausbildungen.

Es gibt natürlich auch andere Erfahrungsberichten in Foren oder auf Seiten, die sich auf Informationen über die Heilpraktikerausbildung spezialisiert haben. Achten Sie immer darauf, dass Sie Erfahrungen auf Seiten finden.

Denn viele Seiten zielen oftmals darauf ab, unterschwellig Werbung für ein bestimmtes Institut zu machen. Dementsprechend verzerrt können die Erfahrungsberichte sein.

Wie schneiden die Absolventen in der bundesweit einheitlichen Heilpraktikerüberprüfung ab?


Wie die Absolventen in der bundesweit einheitlichen Heilpraktikerprüfung abschneiden, hängt immer auch von der Qualität der Ausbildung ab.

Daher sollten seriöse Hochschulen die Absolventenquote ihrer Studenten öffentlich angeben oder diese auf Anfrage zur Verfügung stellen.

Einige Institute, wie z. B. ILS geben nicht für jeden Studiengang einzeln die Absolventenquote an, jedoch für alle Studiengänge zusammen. Zudem können Sie die Absolventenquote einzelner Studiengänge auch bei ILS anfordern.

Achten Sie also bei Ihrer Suche nach einer geeigneten Heilpraktikerschule darauf, dass Sie Informationen zur Erfolgsquote erhalten. Falls diese nicht direkt online verfügbar sein sollten, schreiben Sie einfach eine Mail und fragen Sie direkt nach.

Welche Heilpraktikerschule ist die richtige für mich?

Sie fragen sich welche der zahlreichen Heilpraktiker-Ausbildungsangebote am besten für Sie geeignet ist? Machen Sie einen kurzen online Test und erhalten Sie eine kostenfreie Empfehlung.

Fazit: Wie erkenne ich eine gute Heilpraktiker Ausbildung


Die Ausbildung zum Heilpraktiker ist eine tolle Möglichkeit, sich beruflich fortzubilden oder sogar einen ganz neuen Berufsweg einzuschlagen. Um auf die Prüfung am Ende der Ausbildung und auf den späteren Berufsalltag bestens vorbereitet zu sein, ist es wichtig, sich Zeit für die Wahl des Heilpraktikerschule zu nehmen. 

Informieren Sie sich über wichtige Kriterien wie die Dauer, Kosten, Inhalte und Bewertungen der Ausbildung. Zögern Sie nicht Kontakt zu einem Institut aufzunehmen und direkt nachzufragen. Und passen Sie auf, dass Sie nicht an ein unseriöses Angebot gelangen.

Heilpraktiker-Ausbildung

Gudrun Schulz

Hat die Initiative homeopathyactiontrust.org gestartet

Frau Schulz hat die Initiative „homeopathyactiontrust.org“ ins Leben gerufen. Sie, externe Ärzte und Homöopathen freuen sich auf Ihre Fragen, Anregungen und Kommentare an info[at]homeopathyactiontrust.org